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Milch für die Katze – ja oder nein?

Für die meisten Menschen scheint es das Natürlichste der Welt zu sein, dass eine Katze genüsslich eine Schale Milch leer schlürft und sich hinterher zufrieden putzt. Unzählige Fotos von glücklichen Katzen im Netz treten den vermeintlichen Beweis dafür an, dass man einem Stubentiger kaum einen größeren Gefallen tun kann, als eine solch besondere Zuwendung.

Hilfe – meine Katze frisst nichts!

So ein Katzenleben ist doch herrlich! Meist nach einem festen Ritual und in etwa zur gleichen Tageszeit wird endlich der Futternapf der Katze gefüllt. Meist kann es das Tier schon gar nicht mehr erwarten. Es dreht einige Runden um die Füße seines menschlichen „Dosenöffners“, schnurrt dabei laut vernehmlich und lässt sich auch zu hörbarem Meckern in Katzensprache hinreißen, wenn es mal ausnahmsweise etwas später wird. Auf diese Weise werden täglich viele Katzen vor dem scheinbar schon um die Ecke lauernden Hungertod errettet.

Ein Weihnachtsmenü für die Katze

Nicht nur für Hunde, sondern natürlich auch für unsere Stubentiger wollen wir Weihnachten zu einem Fest der Freude und Liebe gestalten. Da wird der Geldbeutel aufgemacht, denn auch Katz und Kater wollen bei der Bescherung bedacht werden. Ideen für ein Weihnachtsgeschenk für die Samtpfötchen sind vielfältig – aber natürlich nicht immer wirklich realisierbar.
Es gibt eine Art Faustregel für das Füttern von Katzen. Diese besagt, dass Eiweiße von den Tieren verdaut werden können, Kohlehydrate mehr oder weniger durch das Tier hindurch befördert werden, sie daraus aber keinen wirklichen Nutzen gewinnen. Eiweiße aus tierischer, nicht pflanzlicher Herkunft, dazu Fette und Öle: Daraus können die Stubentiger als Fleischfresser ihre Energie beziehen. Der Katzensupermarkt würde Mäuse in verschiedenen Darreichungsformen anbieten, dazu Fisch, den einen oder anderen Vogel – eben Hauptsache Fleisch, Fleisch und nochmal Fleisch. Das sollte sich der Katzenhalter, vor allem, wenn sein Liebling kein Freigänger ist, zu Herzen nehmen und ihn dementsprechend artgerecht füttern.

Woran erkenne ich gutes Katzenfutter?

Katzenbesitzer werden sich bestimmt noch an den Moment erinnern, als sie das erste Mal vor den Regalen im Zooladen standen, um eine einfach geglaubte Sache zu erledigen: Katzenfutter kaufen. Innerhalb von wenigen Sekunden wird klar, das ist nicht so einfach, wie zunächst gedacht. Erweitert man die Palette der Möglichkeiten des Einkaufs um Supermärkte sowie Internetplattformen in groß und klein, wird man von unzähligen Marken, Verpackungsgrößen und Sorten erschlagen. Große Dosen, kleine Häppchen, teuer und billig, in Gelee, als Geschnetzeltes und Ragout (und so weiter) und natürlich Trockenfutter Produkte, soweit das Auge reicht.
Dass es unterschiedliche Futtererzeugnisse für Katzen und Hunde gibt, ist keine Marotte des Handels, sondern hat seinen Grund darin, dass beide Haustierarten unterschiedliche Bedürfnisse haben, die es durch das jeweilige Futter zu befriedigen gilt. Nur, wenn artgerecht gefüttert wird, haben Hunde und Katzen eine reelle Chance auf ein gesundes und langes Leben. Gleich vorweg: Wenn Ihr Hund einmal aus Versehen ein Schälchen Katzenfutter vertilgt, wird er von dieser einmaligen Ausnahme nicht krank; es wird nicht zu auffälligen Vergiftungserscheinungen kommen. Auch, wenn die Katze einmal am Hundefutternapf nascht, macht das noch nichts aus. Lediglich ein längerfristiger oder dauerhafter Konsum des „anderen“ Futters führt auf beiden Seiten zu Problemen.

Kohlehydrate und Eiweiß im Hundefutter beziehungsweise Katzenfutter

Eine Katze braucht ein Futter mit einem hohen Eiweiß-Anteil. Die Proteine sind der Lieferant für eine bestimmte Aminosäure mit dem Namen Taurin. Menschen kennen diese „Zutat“ aus den unzähligen Energy-Drink-Produkten, die es im Handel gibt. Proteine gewinnt man im Allgemeinen aus Fleischerzeugnissen, Fisch oder Milcherzeugnissen, nicht aber aus Kohlehydraten.
Wer hochwertiges Katzenfutter kauft und auf die Gabe von zu vielen Leckerlis verzichtet, schafft beste Lebensbedingungen für seine Hauskatze.