Welpenfutter als erster Erziehungsbaustein für den Mops

Die Eckdaten über den Mops laut Rassestandard:

  • wird bis zu 15 Jahre alt
  • Männchen 30 cm, Weibchen 25 cm Schulterhöhe
  • etwa 6 bis 8 Kilo Körpergewicht, abhängig von Geschlecht und Größe
  • in schwarzer, silberner oder Falbfarbe, heller Hund evtl. mit schwarzer Gesichtsmaske

Bei ausreichendem Auslauf ist der Mops mit dem Leben in der Wohnung durchaus zufrieden. Zu viel Bequemlichkeit schadet der Gesundheit der Tiere. Sie eignen sich als Begleithunde für Singles und Paare mit ausreichend Zeit für die Hundehaltung, aber auch für quirlige Familien mit Kindern. Sie verhalten sih erst einmal still, lechzen aber insgeheim nach Aufmerksamkeit – denn nichts ist schöner, als zu spielen, herum zu tollen und sich dabei zu verausgaben. Danach muss aber auch ein ausgiebiges Schläfchen gestattet sein, um wieder Kraft zu tanken. Soll der eigene Hund jedoch aus sportlichen Gründen angeschafft werden, ist dies definitiv die falsche Entscheidung. Hundesport, aber auch Joggen und Radfahren ist nichts für die kleine doggenartige Hunderasse. Für Berufstätige gilt: Lieber keinen Hund anschaffen, wenn der Preis für diesen Kauf in stundenlangem Alleinsein des Hundes liegt. Darf der Mops aber mit ins Büro, ist er maximal glücklich.

Preisspannen zwischen 600 und deutlich über 1000 Euro sind für einen Mops Welpen ganz normal. Der Hype um die Tiere hat (leider zugunsten anderer Rassen) ein wenig nachgelassen, sodass die Zahl der Vermehrer, den Mops betreffend, ein wenig zurückging. Diese unseriösen, profitgierigen Hundezüchter, die sich zum Beispiel auf Parkplätzen mit Käufern treffen, um Schnäppchen Tiere feil zu bieten, haben sich auf angesagtere Rassen spezialisiert. Dennoch heißt es, wie bei jedem Welpenkauf, Augen auf und skeptisch bleiben. Lässt der Züchter beispielsweise keine Besuche bei sich zuhause zu oder weigert er sich, die Mutter / die Eltern der Junghunde zu zeigen, ist das schon mehr als verdächtig. Fehlende Papiere, ein schlechter Zustand der Welpen, fehlende Impfungen usw.: Melden Sie solche Züchter und nehmen Sie bei allem Mitleid mit den Tieren Abstand vom Kauf.

➥Dumpingpreise sind weitere Hinweisgeber für die schnöde Ausbeutung der Tiere auf Kosten ihrer Gesundheit, ihres Genpools und auch ihrer Haltung. Beim Kauf von Welpen kann man nicht sparen, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben. Dann lieber die Schutzgebühr für einen entwurmten, gechipten und geimpften Tierschutz-Mops bezahlen und gleichzeitig noch ein gutes Werk tun. In der Wartezeit auf einen passenden Welpen oder jüngeren Hund im regionalen Tierschutz muss es eben, frei nach Loriot, ein sinnloses, aber dennoch mögliches Leben ohne Mops sein.

Ernährung plus Bewegung ist gleich gesunder Mops

Gerüchten zufolge ist der Mops eher faul und zugleich verfressen. Das sind widrige Umstände für ein gesundes Hundeleben und das Erreichen eines hohen Lebensalters ohne gesundheitliche Einschränkungen. Übergewichtige Exemplare, die schon beim langsamen Spaziergang japsend nach Luft ringen, sind ein viel gesehener scheinbarer Beweis für diese Annahme. Zwei Gründe gibt es für dieses Erscheinungsbild nahezu bewegungsunfähiger Mops Hunde.

Der eine ist ihre überzüchtete Gesichtspartie, die das Atmen erschwert und dadurch die Sauerstoffzufuhr bei Anstrengung erschwert. Von diesen Zuchtmerkmalen wird mittlerweile wieder Abstand genommen, damit den Hunden ein gesünderes Leben möglich gemacht wird. Der andere Grund liegt dann oft im Menschen, der bei gleichzeitigem Bewegungsmangel aus dem ersten Grund trotzdem keine maßvolle Fütterung praktiziert und zu allem Überfluss dem Hund noch einen Speckmantel verschafft. Das klare Einhalten der Fütterungsanweisungen auf der Futterverpackung ist eine ganz wichtige Voraussetzung, dazu natürlich auch das Vermeiden von überflüssigen Kalorien durch Naschereien, die nicht sein müssen. Leckerlis gibt es auch in „gesund“, also ohne Zucker, zu viel und falsche Fette – und außerdem zieht man sie von der Tagesration des normalen Hauptfutters ab.

Den Grundstein für das maßvolle Fressverhalten legt man im Welpenalter. Ein klares Fütterungsritual, bei dem alle Angaben auf der Verpackung nach dem Gewicht des Hundes einzuhalten sind, ist sehr wichtig. Die rechtzeitige Umstellung vom eiweißreichen Welpenfutter auf ein weniger angereichertes Erwachsenenfutter ist ebenfalls ein wichtiger Schritt – diesen nimmt man vor, wenn die Hunde ausgewachsen sind, sprich, bei der ersten Läufigkeit von Weibchen oder der Geschlechtsreife beim Rüden.

Ein Powerprogramm muss den Bewegungsplan nicht gestalten. Es reicht, den Hund nach seinen individuellen Eigenschaften zu bewegen und ihn zu motivieren. Eigene Bequemlichkeit oder falsches Verständnis der Situation sind schlechte Ratgeber. Ein ausgedehnter Spaziergang jeden Tag, ein Stündchen Spielen auf der Wiese – es muss kein Powerwalking oder ähnliches sein, damit der Mops fit, nach seinen Verhältnissen schlank und damit gesund bleibt.

Bild von Stefan Glazer auf Pixabay

Kategorien: WelpenWelt

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