Ein Interview zum 125 Jährigen Jubiläum mit den heutigen Geschäftsführern

Die älteste Manufaktur für Hundenahrung in Deutschland feiert ihr 125 jähriges Jubiläum.
Ein Interview mit den Geschäftsführern Karl & Kai Nagel.

Presse: Guten Tag die Herren Nagel und vielen Dank für die Zeit. Sie feiern das 125 jährige Bestehen der Firma Bubeck. Worauf sind Sie am meisten stolz?

Karl: Als ich vor 36 Jahren die Firma Bubeck übernommen habe, hoffte ich, die Firma im Sinne der Gründer fort zu führen. Der Hauptantrieb war für mich immer, gesunde und artgerechte Hundenahrung herzustellen.

Presse: Wie kam es eigentlich dazu, dass Sie die Firma übernommen haben?

Karl: Der Firmengründer Wilhelm Bubeck hinterließ die Firma nach seinem Tod 1954 seiner viel jüngeren Frau, die diese in seinem Sinne weiterführte. Aber mit über 80 Jahren war 1980 der Zeitpunkt für Frau Bubeck, die Firma zu verkaufen, da es keine Nachkommen gab. Diese Suche gestaltete sich aber dann doch für Frau Bubeck eher schwierig, denn Sie wollte, dass die Firma im Sinne ihres Mannes weitergeführt wird. Viele große Firmen der Lebensmittelindustrie waren zu diesem Zeitpunkt an dem Namen und der Tradition interessiert, aber Frau Bubeck ließ alle abblitzen. Für sie war es wichtig, dass die Firma weiter durch eine Familie geführt wird und nicht in einem Großkonzern untergeht.

Presse: Wie haben Sie dann Frau Bubeck dazu gebracht, Ihnen die Firma zu verkaufen?

Karl: Die genauen Beweggründe der Frau Bubeck zu meiner Person kenne ich nicht, aber vielleicht habe ich Ihr am glaubhaftesten versichern können, dass ich die Firma so weiterführen werde, wie sie es sich vorstellt.

Presse: Was haben Sie vorher gemacht und wie kommen Sie darauf, eine Firma zu kaufen, die Hundefutter herstellt?

Karl: Ich komme ja aus einer Landwirtschaftsfamilie und bin selbst gelernter Landwirt. Aber ich habe schon früh erkannt, dass die kleinbäuerliche Landwirtschaft aus den 60er und 70er Jahren keine Zukunft mehr hatte. Ich habe mich auch beim Bauernverband stark gemacht, diese zu erhalten. Aber da meine damaligen Kollegen mich in der Meinung sogar angefeindet haben, anstatt mich zu unterstützen, musste ich für mich eine Entscheidung treffen. Diese fiel besonders für meine Eltern schwer, denn damit endete die Landwirtschaft in unserer Familie. Da ich aber weiterhin mit Tieren und Landwirtschaft zu tun haben wollte, begann ich in einem Agrargroßhandel meine Kaufmännische Lehre, die ich dann als Betriebswirt abgeschlossen habe. Durch meine Tätigkeit habe ich dann vom Verkauf der Firma Bubeck erfahren, da die Firma Bubeck Lieferant für Hundenahrung meines Arbeitgebers war. Hier ergriff ich 1982 meine Chance, denn die Philosophie der Firma hat mir schon immer zugesagt.

Presse: Im Jahre 2007 haben Sie dann Ihren Sohn Kai Nagel mit in die Firma geholt. Wie war der Schritt für Sie Herr Nagel?

Kai: Eigentlich bin ich ja schon immer mit und in der Firma Bubeck aufgewachsen und habe die Branche seit der Zeit verfolgt. Das prägt und lässt einen auch nicht mehr richtig los. Aber ich wollte eine ganze Zeit meine eigenen Wege verfolgen und habe etwas ganz anderes gemacht. Unter anderem war ich 2 Jahre in England und habe dort natürlich auch die Branche verfolgt. Hier fiel mir auf, dass die Engländer in der Ernährung des Hundes schon damals einen ganz falschen Weg eingeschlagen haben. Hier reifte auch immer mehr der Wunsch, wieder zurück zu kommen und doch wieder in der Branche zu arbeiten und hier die Wege wieder in die richtige und für den Hund artgerechte Richtung der Ernährung zu bringen.

Presse: Es wurde nun schon mehrfach die artgerechte Ernährung angesprochen, was wollen Sie hiermit sagen?

Karl: Durch den starken Anstieg der Allergien bei Hunden in den letzten 15 Jahren ist der Hundehalter immer mehr verunsichert, wie er seinen Hund ernähren soll. Dadurch bekamen Ernährungstheorien Aufwind, die von Werbeagenturen in die Branche getragen wurden, die man so nicht stehen lassen kann. Um es einmal ganz deutlich zu sagen, der Hund und der Wolf haben sicher gemeinsame Wurzeln, aber die beiden heute zu vergleichen, vor allem in der Ernährung, wäre dasselbe, als wenn man einen Affenforscher nach Ernährungstipps für uns fragen würde.

Presse: Der Hund und der Wolf sind ja Fleischfresser, so sollte doch ein Vergleich in der Ernährung möglich sein, oder?

Kai: Wie man Vater schon sagte, orientieren Sie sich in Ihrer Ernährung an den Affen? Allerdings ist der Wolf als Werbeträger für Hundefutter sehr gut, denn mit diesem suggeriert man dem Kunden auch ein Stück Freiheit und Abenteuer. Einst hat man es in einem anderen Segment der Werbung mal mit einem Cowboy versucht und damit großen Erfolg gehabt. Aber dies war der Gesundheit auch nicht unbedingt zuträglich.

Presse: Natürlich würde der Mensch sich nicht an den Affen orientieren. Denn wir haben uns ja weiterentwickelt.

Kai: Sehen Sie, genau dasselbe kann man von den Hunden sagen, denn der Hund ist nun schon seit über 35.000 Jahren der Begleiter des Menschen und hat sich somit immer stärker an diesem orientiert. Besonders in der Ernährung hat sich der Hund stark vom Wolf entfernt, aber auch im Verhalten unterscheidet sich der Hund stark von seinem Artgenossen. Der Hund musste sich in all dieser Zeit von dem ernähren, was der Mensch ihm übriggelassen hat. Daran hat er sich angepasst und da war Fleisch das wenigste in der Ernährung des Menschen, was er zur Verfügung hatte. Auch wenn er Fleisch hatte, hat der Mensch es zuerst einmal für sich selbst in Anspruch genommen, den Hund hat er hauptsächlich gebraucht, um das Fleisch zu jagen. Natürlich hat auch der Hund etwas von der Beute bekommen. Aber es ist auch klar, dass man es der Hundemeute nicht erlauben konnte, das Jagdwild bis zum Eintreffen des Jägers schon zu zerfleischen. Er sollte es jagen und dann möglichst unversehrt für den Jäger bis zu dessen Eintreffen zu bewachen oder wie bei Enten so unversehrt wie möglich zu apportieren. Auch der Schäfer, der einen Hund für seine Herde hatte, wollte den Hund gar nicht erst auf die Idee bringen, dass die Tiere, die er zu bewachen hatte, auch gut schmecken. Ganz sicher hat er den Hund nicht zum Jagen in den Wald geschickt – weder früher noch heute. Zuerst einmal war das Jagen über Jahrhunderte nur dem Adel vorbehalten und der Schäfer konnte nicht riskieren, für seinen wildernden Hund hingerichtet zu werden. Auch hatte er den Hund zur Arbeitserleichterung und wollte nicht 3 Stunden am Tag auf den Hund zu verzichten. Bei den Haus- und Hofhunden, die zur Bewachung des Eigentums angeschafft wurden und auf dem Hof lebten, waren die Fleischrationen – wie für die Bewohner  - ja auch nicht gerade üppig. Das Jagen von Mäusen und Ratten wurde hauptsächlich den Katzen auf den Höfen überlassen. So ist die Katze ein reiner Fleischfresser geblieben und kann bis heute fast nur Proteine in Energie umwandeln. Es ist heute noch bekannt, dass Höfe, die viele Katzen hatten, von der Pest verschont geblieben sind.  Hier wird nicht der Hund erwähnt.

Karl: Ich kann mich noch gut an Zeiten erinnern, in denen unsere 5 köpfige Familie – Großvater, Mutter, Vater, mein Bruder und ich – in der Woche – d.h. am Sonntag - 500g Fleisch zur Verfügung hatten - und wir waren kein kleiner Hof. Meinem Vater und Großvater wäre nicht im Leben einfallen, nur für unsere Hofhunde eine Kuh zu schlachten und selbst nichts zu bekommen. Denn wenn Sie einmal bedenken - um den Energiebedarf für einen Schäferhund oder Riesenschnauzer, was wir damals hatten, zu decken, würde man ca. 600g Fleisch am Tag benötigen. Das sind im Jahr ca. 210kg Fleisch. Zum Vergleich: im Durchschnitt wurde in Deutschland in den Zeiten des höchsten Konsums 100 – 120kg Fleisch gegessen. Hier waren Gicht, Nierensteine und sogar Nierenversagen fast schon ein Zeichen von Wohlstand. Dies hat man nun wieder auf ein auch für den Menschen gesünderes Maß von 60 – 80kg im Durchschnitt reduziert. Heute geht man davon aus, dass ein 2jähriges Mast-Rind ca. 250kg an Muskelfleisch bringt. Zur damaligen Zeit war es ein bisschen weniger, Somit hätte man jedes Jahr 2 Rinder nur für den Hund halten müssen und eines davon schlachten. So sieht man, wie absurd eine solche Theorie für die damalige Zeit war.

Kai: Wir haben heute noch ein Buch von 1850 von Vero Shaw „Das illustrierte Buch vom Hunde“, in dem er zur Ernährung in dieser Zeit geschrieben hat. Das Maximum an Fleisch in einer Gesamtration darf 1/3 nicht überschreiten, da es ansonsten zu negativen gesundheitlichen Folgen kommt. Nun muss man sich aber immer bewusst sein, dass Fleisch zu 70% aus Wasser besteht und im frischen Zustand nur einen Proteinwert von max. 18 – 20% Protein hat. Aus diesem Grund erreicht man in den Fleischdosen (bei uns Büchsenfleisch) nur einen Proteinwert von ca. 11 – 13%. Bei günstigeren Dosen liegt der Wert nur noch bei ca. 7% Rohprotein. Viele Hundehalter vergessen, dass man bei den Trockenfuttersorten das Wasser bis auf ca. 10% heraustrocknet. So kann man bei Trockenfleisch auch Proteinwerte von 50 – 60% erzielen. Auf diese Weise kann man einen sehr hohen Proteinwert in ein Trockenfutter bekommen, was ja auch im Moment große Mode ist bei unseren Mitbewerbern. Jedoch ist ein Proteinwert von über 22% in der Gesamtmasse unnatürlich und viel zu hoch. Denn der Hund sollte seine Energie nicht durch Proteine bekommen, da unter anderem seine Nieren nicht mehr dafür ausgelegt sind. Bei der Erzeugung von Energie im Körper durch Proteine entsteht im Blut der Abfallstoff Harnstoff. Dieser wird durch die Nieren herausgefiltert und in Form von Ammoniak im Urin ausgeschieden. Der Teil der nicht gefiltert werden kann lagert sich in den Gelenken ab und erzeugt im schlechtesten Fall Arthritis beim Hund, wie auch beim Menschen. Die Niere des Wolfes und auch aller Katzenartigen sind dafür ausgelegt, die Mengen an Harnstoff aus dem Blut zu filtern. Dafür können sie kaum Kohlenhydrate aufspalten, da es in ihrem Magen kaum Enzyme dafür gibt, nur ca. 3, Der Hund im Gegensatz hat ca. 30 Enzyme im Magen, um Kohlenhydrate aufzuspalten.

Presse: Würden Sie behaupten, der Hund könnte vegetarisch oder sogar vegan ernährt werden.

Kai: Wie bei allem bin ich persönlich ein großer Gegner von jeden Extremen. Ich bevorzuge hier immer ein gesundes Mittelmaß und vor allem versuche ich mich natürlich zu ernähren. Und das übertrage ich auf die Hunde. Denn bestimmte essentielle Aminosäuren, die wir für die Zellbildung benötigen, kommen doch nur in tierischem Eiweiß/Protein vor. Natürlich weiß ich auch, dass man dazu keine 60kg Fleisch im Jahr benötigen würde. Aber zum großen Teil stimmt die Aussage, dass man den Hund über lange Zeit vegetarisch oder vegan ernähren kann. Oder besser gesagt, der Hund sollte seine Energie hauptsächlich aus den Kohlenhydraten beziehen, denn hier ist die Energiegewinnung für den Hund, wie auch bei uns Menschen, am effektivsten und für den Körper am wenigsten belastend. Denn wenn Sie einen Marathon laufen wollten, würden Sie keine Grillparty vorher veranstalten, da gibt es immer Pasta-Party.

Presse: Aber viele Hunde reagieren heute auf Gluten allergisch und es gibt auch schon die ersten Hunde, die auf Kartoffeln allergisch reagieren. Wie soll man den Hund dann ernähren?

Karl: Das ist für mich ein großes Mysterium, denn wenn die Hunde kein Gluten oder besser gesagt Getreide vertragen sollten, wie passt es zusammen, dass man noch bis Anfang dieses Jahrtausends den Hund hauptsächlich mit Flockenfutter ernährt hat?  Oder mit Hundekuchen aus Getreide - wenn wir ganz in die Anfänge der industriellen Trockenfutterherstellung zurückgehen.

Presse: Da kommen wir auf einen interessanten Teil: wie ist eigentlich dieser Industriezweig entstanden?

Kai: Wie mein Vater schon sagte, sind Hundekuchen als Tischreste-Ersatz schon 1850 bekannt, denn auch in dem vorher zitierten Buch von 1850 ist die neue Mode der Ernährung mit Hundekuchen, also gebackene Hundenahrung, erwähnt. Die ältesten bekannten Firmen sind die Firma Spratts ca. 1863 – welcher oft die Erfindung des Hundekuchens nachgesagt wird. Das ist aber nicht eindeutig bewiesen. In Deutschland gab es etwa 1880 die Firma Kühl und dann seit 1893 die Firma Bubeck, später um 1905 ist noch die Firma Nagut entstanden. Dies sind die bekanntesten Firmen, aber nur noch die Firma Bubeck existiert bis heute.  Denn das Backen von Hundekuchen ist ein aufwendiger und teurer Prozess. So kam es, dass  die Fütterung mit einem Flockenmix aus Getreide abgelöst wurde, was die Firma Bubeck seit 1921 auch in Ihr Programm mit aufgenommen hat. Nicht lange danach hat man dann die Versorgung des Hundes mit Fleischkonserven ergänzt. Dies hatte mehrere Vorteile. Zum einen ist bei den schon vorerhitzten Nahrungsmitteln die Infektion durch Krankheitskeime minimiert oder gar ausgeschlossen und der Hund kann ein durch Erhitzung aufgeschlossenes Nahrungsmittel leichter verdauen.

Presse: So werden Sie auch nicht unbedingt die Ernährung nach dem BARF-Konzept gutheißen?

Kai: Nicht jede Unterart des BARFens ist für mich schlecht, aber grundsätzlich ist für mich eine Rohfütterung durch das Keimrisiko schon viel zu hoch und dann ist, wie schon oben erwähnt, die Überfütterung mit Fleisch für den Hund nicht gesund. Zum anderen verstehe ich die Menschen nicht, die gegen Massentierhaltung sind, aber Ihrem Hund über 200kg Fleisch im Jahr füttern. Denn wenn man es konsequent zu Ende denkt, müssten wir nur für den Hund ca. 10Millionen Rinder im Jahr schlachten in Deutschland. Und da hätte der Mensch noch nicht mal ein Schnitzel gegessen. Dazu müssten wir aber 20 Mio. Rinder im Jahr halten und deren Mutterkühe, was dann schon 30Mio Rinder wären. Bei einem Platzbedarf für ein Rind von 1,4 Hektar, was artgerecht wäre, würden die Wohngebiete doch recht eingeengt sein für uns…

Presse: Dann ist auch das Belohnen mit getrocknetem Fleisch nicht unbedingt gesund für den Hund?

Kai: Auch hier kommt es wie immer auf die Dosis an. Denn wenn man dem Hund am Tag nur 100g getrocknetes Fleisch gibt, bekommt der Hund umgerechnet schon ca. 333g frisches Fleisch. Was in der Summe natürlich wieder im Jahr eine sehr hohe Menge an Fleisch ist, welches der Hund auch verarbeiten muss. Und es gilt immer zu bedenken, dass der Hund kein Wolf ist, obwohl es sehr gut auf den Verpackungen aussieht.

Presse: Ok, aber wie ging es dann weiter mit der Entwicklung, des Hundefutters?

Karl: Dann kam irgendwann in den 1970ern jemand in Amerika darauf, dass man mit den Maschinen, die für die Kunststoffherstellung gedacht waren, der Extruder, man auch schnell Nahrungsmittel kochen konnte. Bekannt wurde das Extruder-Verfahren durch Herrn Kelloggs, welcher gepuffte Frühstückspops auf den Markt gebracht hat. Auch der beliebte Erdnussflip wird mit dem gleichen Verfahren hergestellt. Es wird aus Mais ein offenporiger Flip hergestellt und darauf werden gemahlene Erdnüsse gesprüht. Ähnlich kann man sich auch die heutige Herstellung von Hundefutter vorstellen. Deshalb war in den Anfangsjahren dieses Herstellungs-Prozesses die Grundlage immer Mais. Durch dieses „Schnellkoch-Verfahren“ kann man natürlich in kurzer Zeit viel und günstig herstellen. Wir kritisieren nicht grundsätzlich dieses Verfahren. Aber schon lange sagen wir – und das wird auch immer mehr in der Wissenschaft diskutiert -  das schnelle und industrielle Herstellen von Lebensmitteln ist doch nicht so gesund. Bei einer Studie in Italien und Hohenheim über die allergieauslösende Wirkung von Gluten kam man darauf, dass es hauptsächlich an der industriellen und stark verkürzten Zeit der Produktion liegt. Warum sollen Nahrungsmittel, welche über Jahrtausende den Menschen und auch den Hund gesund ernährt haben, jetzt auf einmal schlecht sein? Man hat diese Studie FODMAPS genannt und es ist interessant, sich das einmal durchzulesen. Ich glaube, es lohnt sich, dass wir uns in unserer schnelllebigen Zeit doch einmal darüber Gedanken machen, dass wir gerade unsere Lebensmittel wieder langsam und schonend zubereiten. Nicht umsonst sind Nahrungsmittelallergien in unseren Nachbarstaaten nicht so bekannt wie bei uns.

Kai: Von unserem Italienischen Kunden wurden wir gefragt warum wir glutenfreie Nahrungsmittel anbieten, was das bringen soll? Das sagt schon viel über den Stellenwert der Nahrungsmittel und deren Zubereitung in den Ländern. Wir werden oft als altmodisch von unseren Mitbewerbern belächelt, Wir sehen das aber eher als Kompliment, denn wir backen bis heute unsere Vollnahrung nach alter Tradition. So werden durch den langsamen Backprozess die Nahrungsmittel schonend aufgeschlossen, so dass der Hund diese optimal verwerten kann.

Presse: Denken Sie, dass somit die beste Art den Hund zu ernähren über Backen ist?

Kai: Ach wissen Sie, was ist schon der beste Weg. Zumindest ist es nicht der Schlechteste. Auch wenn man dem Hund frisch Gekochtes gibt, ist das für den Hund nicht schlecht. Wir denken eben, wenn der Hund etwas langsam und schonend Erhitztes bekommt, ist er auf jeden Fall nicht schlecht ernährt. Dies gilt für Dosen, Flockenmischungen oder gebackenes Futter. Nicht aber in unseren Augen für Extrudiertes oder kalt Gepresstes. Und immer sollte es im richtigen Rohstoffmix zwischen Proteinen, Fetten und Kohlenhydraten stehen. Dann steht einem hohen und gesunden Alter des Hundes nichts mehr im Wege. Und dann sind vielleicht auch wieder 14 – 18 Jahre für einen Hund normal.

Presse: Besser kann man ein Gespräch nicht beenden, wir danken Ihnen beiden für das angenehme Gespräch und wünschen der Firma noch weitere 125 Jahre im Dienste der gesunden und artgerechten Ernährung der Hunde.

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