BARF und PreyBARF

Seit einiger Zeit wächst eine Gemeinde an Menschen heran, die Fütterung neu interpretieren wollen. Im Moment schätzt man diese Gemeinde auf ca. 8% der Hundehalter, diese soll aber in den nächsten Jahren weiter steigen. Zumindest die Gemeinde derer die sich dem Trend BARF anschließen. Jedoch sind die BARFer die wirklich BARFen nur eine kleine Gruppe davon, bei denen aber dieses Thema fast religiöse Züge annimmt. Bei vielen die mir heute erzählen sie BARFen kann ich immer nur sagen, dazu sagte hat mein Großvater einfach nur "füttern" gesagt.... Denn viele der BARFer halten sich an BiologischArtgerechtes aber nicht das RohFüttern. Aber es gibt noch eine Steigerung der BARFbewegung die Prey BARFer also die Art der Fütterung die ganz ohne Kohlenhydrate auskommt also wie damals die Höhlenmenschen gelebt haben sollen.

So zuerst einmal zu dem Prey BiologischArtgerechtRohFüttern. Der Hund stammt vom Wolf ab und sollte deshalb auch wie dieser ernährt werden. Also am besten wir halten in unserem Garten Hasen, Rehe, Kühe usw. damit der Hund bei Hunger mal rausgehen kann um sich was zu reisen. Denn zu einer BiologischArtgerechten Fütterung gehört natürlich auch der Jagdtrieb. Wie es auch der Wolf tun würde. Oder man lässt einfach den Hund am Mittag mal raus in den Wald um sich was zum Essen zu holen. Das haben ja auch schon immer unsere Vorfahren mit den Hunden gemacht. Der Bauer hat sich extra ein paar Kühe für den Haus- und Hofhund gehalten, der Schäfer investiert extra Jahre in die Ausbildung seines Hundes um Ihn dann Tage frei zu lassen für seine Nahrungssuche. Er selbst hat sich dann für die Zeit hingesetzt und die Arbeit des Hundes übernommen. Auch die Könige haben ihre Hundemeute natürlich den Hirsch und seine für die damalige Zeit so wertvollen Innereien überlassen, nur um die Hunde satt zu kriegen. Der König hat dann lieber Kartoffeln und Gemüse nach der Jagd gespeist. Vielleicht lasse ich mich hier ein wenig zu Polemik hinreisen, aber Hundehalter, die den Wolf in Ihrem Hund heraufbeschwören wollen, die möchte ich Fragen, wann Sie wieder auf die Bäume gehen, wie Ihre Vorfahren. Auch sollte man fragen, ob dann nicht doch Darwin mit der Evolutionstheorie daneben lag und sich doch Lebewesen nicht an Lebensumstände über Generationen anpassen. Dann sollte man doch auch wieder Galileo anzweifeln, vielleicht ist die Erde doch eine Scheibe und natürlich kreisen die Sterne und Sonne um uns und nicht wir kreisen...
Könnte es sein, dass ich abschweife? Vielleicht... Der Punkt ist aber, wir werfen 35.000 Jahre Evolution aus dem Fenster, mit der Werbung einiger Mitbewerber. An manchen Tagen kommt es mir fast so vor, wie das der Weihnachtsmann schon immer rot war und am Nordpol wohnt und nicht der Nicolaus von Myra war, so zumindest hat uns Coca Cola dies erfolgreich eingeredet. Dann hat noch eine Kaufhauskette den Rudolf mit der roten Nase erfunden und das Weihnachtsmärchen wurde perfekt von Walt Disney inszeniert. Nur das uns der Weihnachtsmann und Rudolf usw. gesundheitlich nicht schädigt, sie verkitschen nur eine tief religiöse Wurzel, die es sowieso nicht mehr gibt, also alles gut. Aber zurück zum Hund, nur um es klar zu stellen, rohes Fleisch lieben Hunde und es ist grundsätzlich auch nicht schlecht für den Hund. Jedoch es kann doch sehr viele Gesundheitsrisiken tragen. Verschiedene Krankheiten werden in rohem Fleisch besser übertragen wie in gekochtem, auch hat Fleisch nicht unbedingt falsch ist für einen Hund. Was ich bemängle ist die dogmatische Verfolgung einer Doktrin. Hunde wie Menschen sollten eine ausgewogene Ernährung für sich wählen. Der Hund hat nach wissenschaftlichen Erkenntnissen nicht mehr viel mit dem Wolf zu tun, dies haben wir schon in "Wie kann ich meinen Hund Vegan oder Vegetarisch ernähren" erläutert, sehen Sie nach und überzeugen Sie sich. Somit sollte nach der Studie eine Ernährung ganz ohne Kohlenhydrate sehr schädlich für den Hund sein.
Denn alle diese Ursprungstheorien, welche auch bei den Menschen in der Ernährung immer wieder auftauchen, haben einen entscheidenden Nachteil, man vergisst die Evolution. Denn auch der Trend der Höhlenmenschen – Ernährung, die man Paleo-Ernährung nennt – wirbt damit, dass die Höhlenmenschen viel gesünder gelebt haben mit Fleisch und Früchten. Auch sagt man immer, die Menschen haben länger sich mit Paleo ernährt die die Moderne Ernährung. Das ist richtig, der Mensch war länger ein Höhlenmensch wie ein Ackerbauer. Würden wir wieder zurück gehen und unser Essen jagen würde es auch bedeutend weniger Menschen geben, wir hätten keine Probleme mit der Rente, denn die Lebenserwartung würde wieder auf 30 Jahre sinken. Gut es würde in Deutschland weniger Menschen leben, denn die Wildtiere sind endlich und so würde die Bevölkerung natürlich ausgedünnt. Auch hier schlägt mein Sarkasmus wieder zu, denn die moderne Landwirtschaft wurde einfach durch eine natürliche Weiterentwicklung vom Steinzeitmenschen zum modernen Menschen möglich. Dies wieder zurück schrauben zu wollen ist einfach etwas das an diesem Punkt der Entwicklung nicht mehr geht.

Der Prozess, ab dem der Mensch sich das Feuer zu nutzte gemacht hat, kann man nicht mehr zurückdrehen. Der Ansatz, den man aber damit verfolgt ist ja grundsätzlich richtig. Denn wir haben uns jetzt soweit modernisiert, dass unsere Herstellung der Nahrungsmittel uns schon wieder krank machen. Bei den Hunden ist dies deutlich zu beobachten, denn ein Hund der nur vom Tisch gefüttert wurde, ist in der Regel bis zu 16 Jahre alt geworden. Dies war noch so bis in die 80er Jahre. Die Allergie Häufigkeit bei dem modernen Hund nimmt im Moment aber dramatische Ausmaße an, vor dem viele Hersteller noch ihre Augen verschließen. Sogar Futtersorten die ausschließlich über den Veterinär vertrieben werden führen heute schon nicht mehr zur Heilung und so werden immer mehr Hunde zur Theorie BARF getrieben. Durch die immer schneller und billigere Herstellungsweise, wie sie moderne Futterbetriebe hervorbringen kommt es immer mehr bei der Einnahme dieser zu Reaktionen im Körper von Mensch und Tier, welche als allergische Reaktionen auf den Rohstoff interpretiert werden. Jedoch sind es keine allergischen Reaktionen auf den Rohstoff, denn dieser ist gut, es sind Reaktionen auf die Behandlung dieser.

So stellt sich bei der Umstellung von diesem „Industrie Futter“ auf jede Form des BARF zunächst einmal eine Besserung der Gesundheit des Hundes ein. Auch der Mensch fühlt sich auf einmal wieder besser und vitaler, wenn er selbst seine Mahlzeiten sich bereitet. Jedoch wäre es egal was er da zu sich nimmt, es geht immer darum, dass er eine Nahrung zu sich nimmt, welche schonend und mit frischen Zutaten zubereitet wird. Jedoch sollte man bei Roh immer nur das Gemüse und Obst meinen, denn in Fleisch können sich schnell so viele gesundheitlich Schädigende Keime entwickeln, deshalb war für den Höhlenmenschen das Nutzbar machen des Feuers ein entscheidender Gesundheitlicher Fortschritt. Dann hat man entdeckt, dass man Lebensmittel durch das Feuer auch noch haltbar machen konnte. Den Schinken hat man geräuchert, das Getreide zu einem Brot gebacken usw. so entstanden viele Techniken, die dem Menschen das Leben und auch das Überleben gesichert haben. Mit dabei auch immer der Hund, denn dieser wurde schon von den Steinzeitmenschen zur Jagd gehalten. So hat der Hund jeden Schritt des Menschen in der Verbesserung seiner Lebensverhältnisse mitgemacht und hat sich dementsprechend mit entwickelt. So wurde aus dem was man einmal so als Affen bezeichnet hat ein Mensch und das was mal der Wolf war ein Hund. Ich warte gespannt bis wann der erste Hersteller von Humaner Ernährung einen Affen auf seine Packung druckt, nur um zu zeigen wie Artgerecht dieses Nahrungsmittel für den Menschen ist.

Ich – Kai Nagel – darf die Szene der Hundeernährung schon seit meiner Kindheit verfolgen und habe mich selbst intensiv mit meiner Ernährung beschäftigt, da ich lange Leistungssport betrieben habe und ich immer weiter meinen Körper erhalten habe. Durch meinen mehrjährigen Aufenthalt in England wurde mir das Ausmaß in der Ernährung des Menschen und der Hunde erschreckend vor Augen geführt, so dass ich als ich zurück war, zurück in den Elterlichen Betrieb ging um den Prozess in Deutschland für den Hund auf zu halten. So habe ich weiter die Philosophie getragen, die mein Vater und vor Ihm die Familie Bubeck getragen haben. Durch handwerkliche Kunst, schonend Nahrungsmittel her zu stellen, die der Gesundheit des Hundes gut tun.

So haben wir bei Bubeck uns nicht der schnellen und billigen Herstellungsweise bedient wie alle anderen am Markt, ob es nun Extrudiert oder auch kaltgepresst genannt wird, die Denaturierung des Rohstoffes ist bei beiden Verfahren gegeben und bei den Hunden und ihren Problemen zu sehen. Wir wollen alle Nahrungsmittel die einer Norm entsprechen, die bemessen ist wie bei einem Legobaustein. Alles was aus der Norm fällt ist für uns kein Lebensmittel. Das Getreide wird so verändert, dass es für moderne Industrieanlagen tauglich ist. Es wird des Weiteren so verändert, dass es für Jahre haltbar ist und die Form und das aussehen erhält, wie der berühmte Legostein. Jedoch den Nährwert eines Legosteines kennt jeder und immer noch will uns die moderne Nahrungsmittelindustrie weiß machen es geht doch. Aus Chemie hergestellte Schnitzel, Käse usw., die zwar den Geschmack haben, aber den gesundheitlichen Nährwert.  Ich glaube immer noch, dass die Natur so komplex ist, dass man diese nicht in einem Reagenzglas nachstellen kann. Es gibt sicher immer noch Zusammenhänge die die moderne Wissenschaft nicht einmal ahnt um Sie zu verstehen.

So möchte ich zusammenfassend sagen, dass es egal ist was sie im Grunde essen, wenn es nur handwerklich hergestellt wurde, ob nun in ihrer Küche, in einer Bäckerstube – für Hund oder Mensch -, in einem Restaurant. Wenn hier auch noch frische und natürliche Zutaten verwendet werden, kann es nie so gesundheitsschädlich sein. Wenn dann ihre Lebensmittel auch verderben, können sie getrost dieses Lebensmittel dort wieder kaufen, denn dann hat es seine Natürlichkeit nicht verloren und einen gesunden Nährwert für den Körper ihres Hundes und für ihren. Die Idee des BARFen und seiner Auswüchse entstammen aus der Verzweiflung vieler Hundehalter, die ihren Hund gesundheitlich am Boden sahen. Jedoch ist die Theorie mit dem Wolf lange hin und so ist eine Fütterung nach dessen Vorbild auch nicht mehr gut für diesen. Schon die Energieversorgung rein durch Fleisch ist für einen Hund nicht gut. So sollte man davon doch schnell abstand nehmen.

In unserem Blog finden Sie dazu weitere Informationen, warum eine ausschließliche Fleischfütterung schädlich ist.

Ihr

Kai Nagel

Kategorien: Hundeernährung
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