Hundekuchen selber backen, Hundekekse selber machen


Hundekuchen selber backen, Hundekekse selber machen Kinderleicht und super lecker!Hundekuchen598ac8449b9b3

Seinen Hund zu verwöhnen liegt voll im Trend. Den Arbeits- oder Hofhund gibt es ja nicht mehr, heute sind die meisten Hunde unter der Kategorie „Luxushunde“ einzuordnen. Der Hund ist heute ein gleichberechtigtes Familienmitglied. Daraus entstehen allerdings auch einige Probleme. Dass man in der Auswahl, Erziehung und Haltung eines Hundes auch darauf zu achten hat, warum ein Hund gezüchtet wurde, wird heute oft nicht mehr gesehen oder ignoriert. Der Hund wird oft nach dem Aussehen herausgesucht und sein Wesen dabei außer Acht gelassen. So ist es Mode geworden, die stolzen und schönen Vorsteher Jagdhunde, wie den Weimaraner, sich als Hund zu halten, ohne dem geistigen und körperlichen Anspruch des Hundes gerecht zu werden. Ein Hund der auch dafür gezüchtet und abgerichtet wurde, seinen Jäger bis zum Tode gegen Angreifer zu verteidigen, ist nicht einfach zu handhaben, er ist somit auch stark auf ein Familienoberhaupt fixiert und wenn er denkt er muss ihn verteidigen, macht er dies auch gegen die eigene Familie.

Wie richtig ernähren?

Auch in der Ernährung werden heute einige große Fehler gemacht. Man bekommt oft genug von der Werbung und von manch einem Guru infiltriert, der Hund stamme vom Wolf ab und deshalb müsse man Ihn auch so ernähren. Natürlich haben Wolf, Fuchs, Dingo, Hyäne und auch der Hund einen gemeinsamen Vorfahren, wie auch der Gorilla, Schimpanse, Bonobo und auch der Mensch eine gemeinsame Abstammung haben. Aber würden wir uns deshalb auch an deren Ernährungsweise orientieren. So wird einem heute immer wieder in der Werbung suggeriert, Fleisch sei das Allheilmittel, um alle Probleme des Hundes zu lösen. Das man dadurch das Problem nur noch verschlimmert, ist den meisten nicht bewusst. Wenn man aber nur kurz die Geschichte des Hundes betrachten würde, könnte man diesen Irrtum schnell erkennen. Welcher Hund hatte in der Geschichte so viel Fleisch zu seiner Verfügung wie der heutige Hund? Nicht einmal der Jagdhund bekam was man ihm heute andichten möchte. Hätte ein Schäfer seinem Hund erlaubt immer mal wieder eines der Tiere zu reißen auf das er eigentlich aufpassen sollte? Erlaubte es der Schäfer seinem Hund mal 8 Stunden auf die Jagd zu gehen? (So viel Zeit verwendet der Wolf am Tag um sich Nahrung zu beschaffen). Hat der Bauer seinem 40kg Haus- und Hofhund am Tag 500g Fleisch gegeben, was bedeutet, er hätte im Jahr ein Rind schlachten müssen nur für den Hund, obwohl die Familie in der Woche sich nur 500g für die ganze Familie gönnen konnte? Konnte der Jäger es sich erlauben, dem Hund die besten Teile der Jagd einfach zu überlassen, obwohl er selbst nicht viel hatte? Allein wenn man sich diese Fragen einmal beantwortet wird man feststellen, wie unsinnig manch schon fast religiös geführte Ernährungsbewegung mit Rohfleisch ist. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass der Hund in seinem Verhalten und in seiner Ernährung nichts mehr mit dem Wolf zu tun hat. Der Hund hetzt seine Beute zu Tode, der Wolf kreist die Beute ein und schlägt dann im geeigneten Moment zu. Der Wolf verwendet in Freiheit 8 Stunden des Tages auf für die Jagd und 2 Stunden für seine Sozialpflege. Der Hund, wenn er auch schon über Generationen ausgewildert ist, verwendet immer noch 8 Stunden für seinen Sozialkontakt und nimmt sich nur 2 Stunden Zeit für die „Jagd“. Auch versucht der Wolf so weit weg wie möglich von der Zivilisation zu leben, er ist ein Kulturflüchter, wogegen selbst die ausgewilderten Hunde immer noch die Nähe der Menschen suchen, sie sind Kulturfolger. Auch der gesamte Organismus des Hundes hat sich auf die Nähe zum Menschen eingestellt. So hat schon 1982 eine Genforschergruppe an der Universität in Uppsala festgestellt, dass der Hund über 30 Enzyme im Magen hat, um Kohlenhydrate aufzuspalten. Der Wolf hat nur ca. 3. In einem der ersten erhaltenen Werke über die Rassenunterschiede der Hunde von Vero Shaw, um 1850, wurde zur Ernährung geschrieben, nur etwa 1/3 der Gesamtsumme der Ernährung darf Frischfleisch sein. So sollte man doch immer mehr die pseudowissenschaftlichen Lehrmeinungen so mancher Gurus in Zweifel ziehen. Der Hund hat sich an unsere Ernährung gewöhnt und wurde zu dem, was er heute ist, indem er sich durch eine Evolution von über 35.000 Jahre angepasst hat. So benötigt der heutige Hund Kohlenhydrate und Fett um Energie zu gewinnen. Natürlich hat der Hund, wie auch der Mensch, immer noch die Fähigkeit aus Proteinen Energie zu gewinnen, aber nicht mehr die Fähigkeit, wie z.B. eine Katze, den wahren Carnivoren, den dadurch entstehenden Abfallstoff „Harnstoff“ oder besser gesagt „Ammoniak“ in der Niere und Leber gut abzubauen. Die Katze schafft es durch eine Art Turboniere, der Hund bekommt, wie auch der Mensch Nierenprobleme, bis hin zu ihrem Ausfall. So haben wir heute viele Hunde, die im Alter von 7 Jahren bei den Tierärzten mit Nierenproblemen vorstellig werden.

Die Lösung, nur noch Kohlenhydrate… Aus diesem Grund darf man gerne seinen Hund auch einmal mit etwas selbstgebackenem verwöhnen. Denn Hundekuchen sind die älteste Form der Hundeernährung. Der heute bekannte Hundekuchen war noch bis 1920 die einzige Form der haltbaren Fertignahrung. Denn durch das Backen werden alle Nährstoffe für den Hund optimal aufgeschlossen. Kurze energiereiche Stärkeketten und auch die wichtigen Aminosäuren im Fleisch werden optimal für den Hund aufgeschlossen. Heute werden Hundekuchen nur noch als Leckerli gesehen, obwohl es immer noch eine der besseren Formen der Ernährung ist. Nur noch wenige Hersteller und Hundehalter schwören auf gebackene Hundenahrung. Sie können ganz einfach einmal ausprobieren wie Ihrem Hund es gefällt einen knusprigen Keks zu bekommen, in dem Sie einmal selbst einen Hundekuchen backen. Dies kann ein regelrechter Energieschub für den kleinen oder auch großen Liebling sein. Besonderes Fleisch als herzhaften Geschmacksträger, gesunde Kräuter, die das Wohlbefinden unterstützen und wichtige Kohlenhydrate für die extra Portion Energie und leckeres Obst oder Gemüse. Welche Inhaltsstoffe besonders empfehlenswert sind, entnehmen Sie am besten Fachbüchern. Hier ein paar Rezepte, die sehr lecker und einfach zum Nachbacken sind. Einfach den Teig wie beschrieben herstellen, ausrollen und dann ausstechen. Danach wie beschrieben in den Backofen.

 

Leberkuchen

170 Gramm Dinkelvollkornmehl

100 Gramm Dinkelmehl

170 Gramm frische Leber

1 Ei

2 EL Rapsöl

50 Gramm gemahlene Mandeln

5 Gramm feingeriebener Ingwer

2 gestr. TL Lebkuchengewürz

1 TL Zimt

1 Päckchen Weinstein Backpulver

Backzeit: 20 - 25 Min. bei 180° Grad.

 

Apfel-Bäckchen

150 Gramm Vollkornmehl (Weizen oder Dinkel)

150 Gramm grobe Haferflocken

40 Gramm Leinsamen

1 geraspelter Apfel

1 Bio-Ei

1 EL Honig

2 EL Sonnenblumenöl

50 Milliliter Wasser

Backzeit: 30 Min. bei 200° Grad.

 

Käsemuffins mit Karotte

1 Tasse Mehl

1 Tasse Vollkornmehl

1 Päckchen Weinstein Backpulver

1 Tasse geriebener Käse

1 Tasse mittelgrob gehackte Karotten

2 Bio-Eier

1 Tasse Milch

1/2 Tasse Sonnenblumenöl

Backzeit: 20 - 25 Min. bei 175° Grad.

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