Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen

16.10.15

Wie wird eigentlich Nassfutter hergestellt?

Die Grundlagen der Nassfutterproduktion

Nassfutter, auch bekannt als Dosenfutter, wird durch einen mehrstufigen Prozess hergestellt, der sicherstellt, dass das Futter sowohl nahrhaft als auch sicher für den Verzehr ist. Der Prozess beginnt mit der Auswahl und Zubereitung der Zutaten und endet mit der Sterilisation und Verpackung des Endprodukts.

Zutaten und ihre Vorbereitung

Die Hauptzutaten für Nassfutter sind Fleisch und tierische Nebenprodukte, die oft aus Überproduktionen oder weniger beliebten Teilen von Tieren stammen, die für den menschlichen Verzehr nicht gefragt sind. Diese Zutaten, wie Leber, Nieren und Lunge, kommen entweder frisch oder gefroren in die Fabrik. Sie werden dann entweder direkt der Rezeptmischung hinzugefügt oder fein gehackt und mit trockenen Zutaten wie Getreide, Vitaminen und Mineralien vermischt​ (FEDIAF | Home)​​.

Mischen und Kochen

Nachdem die Rohmaterialien vorbereitet und gemischt wurden, werden sie in großen Mischmaschinen erhitzt. Dieser Schritt ist entscheidend, um die Stärken zu gelatinisieren und die Proteine zu denaturieren, was den Geschmack und die Textur des Endprodukts verbessert. Nassfutter, das Kohlenhydrate enthält, muss bei höheren Temperaturen gekocht werden, um sicherzustellen, dass die Stärken vollständig gekocht sind​.

Abfüllen und Versiegeln

Nach dem Mischen und Kochen wird das Futter in Dosen, Schalen oder Beutel gefüllt und sofort versiegelt. Dies geschieht oft mit speziellen Maschinen, die bis zu 600 Dosen pro Minute versiegeln können. Über den Dosen wird Dampf geblasen, bevor der Deckel aufgesetzt wird, wodurch ein Vakuum entsteht und die Inhaltsstoffe vor Verderb geschützt werden​​​​.

Sterilisation

Die versiegelten Behälter werden dann sterilisiert, um alle potenziell gefährlichen Bakterien abzutöten. Dies geschieht durch Erhitzen auf 121°C für etwa drei Minuten. Dieser Schritt stellt sicher, dass das Futter sicher für den Verzehr bleibt und seine Qualität über die gesamte Haltbarkeitsdauer behält​.

Kühlung und Etikettierung

Nach der Sterilisation werden die Behälter gekühlt und etikettiert. Die Informationen auf den Etiketten beinhalten wichtige Details wie Nährwertangaben und Fütterungsanweisungen. Die fertigen Produkte werden dann in Kartons verpackt und zur Lagerung oder zum Versand vorbereitet​​.

Die Philosophie von Bubeck

Bei Bubeck legen wir großen Wert darauf, dass unsere Produkte den höchsten Qualitätsstandards entsprechen. Wir verwenden ausschließlich Fleisch und tierische Nebenprodukte aus zertifizierten Schlachthöfen, die auch für den menschlichen Verzehr geeignet sind. Unsere Zutaten werden sorgfältig ausgewählt und nach traditionellen Methoden verarbeitet, um sicherzustellen, dass alle Nährstoffe erhalten bleiben und das Futter leicht verdaulich ist.

Unsere Philosophie basiert auf einer natürlichen und gesunden Ernährung, die an die historischen Fütterungspraktiken angepasst ist. Durch das Backen unserer Produkte stellen wir sicher, dass die Kohlenhydrate gut aufgeschlossen und leicht verdaulich sind, was die Gesundheit und das Wohlbefinden Ihres Hundes fördert. "Bubeck füttert die Hunde" – mit einer Ernährung, die auf Qualität, Sicherheit und Tradition basiert.


Über den Autor

Kai Nagel – Geschäftsführer bei R.Bubeck & Sohn

Kai Nagel ist Geschäftsführer der ältesten Hundefutter-Manufaktur der Welt, Bubeck, die seit 1893 besteht. Geboren in eine Familie mit einer tiefen Verwurzelung in der Landwirtschaft und der Tierernährung, bringt Kai über 50 Jahre Erfahrung und ein umfassendes Verständnis für die Bedürfnisse von Hunden mit. Seit die Familie Nagel die traditionsreiche Firma 1982 übernommen hat, setzt Kai die Vision fort, hochwertige Hundefutterprodukte zu entwickeln, die Gesundheit und Wohlbefinden von Hunden fördern. Mit seiner Leidenschaft für die Tierernährung und seinem umfangreichen Wissen teilt Kai in seinen Blogartikeln wertvolle Tipps und Einblicke, um Hundehaltern zu helfen, die bestmögliche Ernährung für ihre Vierbeiner zu finden. Bubeck füttert die Hunde!

Der BUBECK Blog

Wissen rund um Hunde, Katzen und gesunde Ernährung

Produkte filtern

bubeck-logo_1930_bis_194533f28

Nicht selten passiert es, dass Hundebesitzer sich erst in den ersten Stunden nach der Anschaffung eines Hundes überlegen, was frisst der neue vierbeinige Kumpan eigentlich? Etwas spät für solche Überlegungen, denn die Angebotspalette ist so vielfältig und

cat-10413249194e

Katzenbesitzer werden sich bestimmt noch an den Moment erinnern, als sie das erste Mal vor den Regalen im Zooladen standen, um eine einfach geglaubte Sache zu erledigen: Katzenfutter kaufen. Innerhalb von wenigen Sekunden wird klar, das ist nicht so einfa

hund_700_525122e6

Je gesünder wir Menschen uns ernähren, umso geringer ist die Gefahr schlimmer Krankheiten. Kein Übergewicht bedeutet, das Risiko für Diabetes, Herzerkrankungen und Gelenkbeschwerden auf ein Minimum zu reduzieren. Wer sich ausgewogen und weitestgehend gesu

weimaraner-1381186_1920c6aeb

Hunden steht – zumindest nach menschlichem Empfinden – das schlechte Gewissen ins Gesicht geschrieben, wenn sie etwas angestellt haben. Für manche Hundebesitzer ist es deswegen unverständlich, wie Bello den 17. Schuh zerbeißen konnte, obwohl es die 16 Mal

dog-889350_1280e96b3

Folgende Situation: Eine Familie mit Hund wohnt abgelegen, der Vater ist LKW Fahrer. Er kommt mit seinem Fahrzeug nach Feierabend nach Hause, fährt morgens wieder weg. Beim Familienhund ist die Freude riesig, wenn das Rudel wieder komplett, sprich, Herrch

perfekt-hunde-19809c330

Schon oft gab es Sketche, in denen Menschen nachstellten, wie Hunde sich unter Ihres Gleichen verhalten. Für den Menschen sind diese Rituale und Situationen deswegen komisch, weil die Angewohnheiten der Tiere für den Menschen undenkbar und in den Instinkt

hund_700_46299229

Ach so ein lieber Schatz! Wie süß er doch wieder das Geschehen in der Küche und am Esstisch beobachtet, dabei die Öhrchen spitzt und sogar Männchen macht! Das berühmte Motto, dass „Einmal“ ja schließlich „kein Mal“ ist, ist die willkommene Ausrede für den