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10.10.18

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Welthundetag, denkt an eure Liebsten!

Heute ist der Welthundetag und aus gegebenem Anlass möchten auch wir auf die Probleme der Hunde in der Welt hinweisen. Ja, den Hunden in Deutschland geht es eigentlich gut. Nicht überall auf der Welt erfahren Hunde so viel Zuwendung und Respekt wie in Deutschland. Jeder kennt die Bilder von misshandelten Hunden, jeder kennt die Meldungen von Massentötungen von Straßenhunden, jeder kennt Bilder von Hunden in Versuchsanstalten. Wir bei Bubeck verurteilen jegliche Gewalt gegen Hunde die unnötig und aus reiner Bosheit geschieht. Es ist wichtig und richtig für eine friedliche Welt zu kämpfen und zu stehen. Es ist uns wichtig ein friedliches und respektvolles Zusammenleben von Mensch und Tier zu fördern.
Leider trübt die rosarote Wolke in Deutschland auch das Hundeleben. Hier müssen wir auch bei uns in Deutschland aus falsch verstandenem Tierwohl Hunde leiden sehen. Nein, wir meinen nicht die Hunde, die auch in Deutschland misshandelt werden. Wir meinen die Hunde, die durch falsch gemeinte Tierliebe durch die Fütterungsart mit Krankheiten behaftet werden, was nicht sein sollte. Ich habe schon oft darüber gesprochen, dass man endlich den Wahnsinn mit der Fütterung nach dem Vorbild des Wolfes endlich einstellen sollte. Jeder sogenannte Fachhandel überschlägt sich mit noch mehr Fleisch, sei es getrocknet oder auch in Dosen. Kühltruhen mit Fleisch in allen Formen. Nur weil die Werbung einem einredet, der Hund ist ein Wolf und deshalb muss er auch so gefüttert werden.
Diese Theorie kann sich nur in Gesellschaften verbreiten, die weit weg von der Natur lebt. Noch in den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts haben nur Hundehalter den Hund mit so viel Fleisch gefüttert, die gemeint haben einen Kampfhund aus diesem zu machen. Damals hieß es, wenn du deinen Hund scharf machen möchtest gib im Fleisch und am besten roh. Diese Hundehalter meinten auch durch ein Stachelhalsband und Schläge kann ich meinen Hund erziehen. Durch die Verstädterung und der damit verbundenen Ferne zur Natur ist dies auch kein Wunder mehr. Kinder wissen nicht mehr woher die Milch kommt. Dass das Getreidefeld welches man aus dem SUV-Fenster sieht einmal für unser Brot sorgt ist auch schwer vorstellbar. So konnten Werbeagenturen leicht den Wolf in die Werbung bringen und dem Kunden, wie bei dem Marlboro – Mann, Natur, Abenteuer und Freiheit in den Futternapf bringen.
Was hat dies ausgelöst? Nach internen Studien haben mehr als 4 Millionen Hunde in Deutschland Probleme mit den Nieren. Hier ist nicht der „billige Füllstoff Getreide“ der Verursacher, sondern zu einem großen Teil die Mengen an Fleisch und somit Proteine, die man einem Hund gibt. Auch der schleichende Prozess der Vergiftung durch Konservierungsstoffe, die ein Lebensmittel eigentlich nicht mehr verdaubar machen, trägt sein Teil bei. Hier leiden gerade unsere Hunde in den Industriestaaten sehr, denn auch nach 3 Jahren darf ein Lebensmittel nicht verderben welches man gekauft hat. Da muss es auch egal sein wo man das Lebensmittel lagert… Essen/Food muss Konvenient und auch Fast sein… Man möchte sich nicht mehr mit Lebensmitteln auseinander setzten von denen man noch nicht einmal den Namen kenne, geschweige denn was man daraus macht. Wer kann noch aus Kartoffeln, Milch, Butter und Salz ein Gericht zaubern… eines würde schon reichen. Wer nimmt sich heute noch die Zeit zu kochen? Alles gibt es schon fertig! Und es geht so wunderbar schnell! Warum leben wir seit Jahrtausenden mit Nahrungsmitteln aus Getreide, trinken Milch und kochen und backen… und plötzlich reagiert eine ganze Generation mit Unverträglichkeiten und Allergien auf genau diese Lebensmittel? Vielleicht liegt es doch an der Herstellung?
Denken Sie auch daran, durch die verschiedenen Tierschutzorganisationen können Sie ein Tier aus einer prekären Situation retten, dann bringen sie diesen hier nach Deutschland und vergiften Ihn aus falsch verstandener Tierliebe. Der Hund ist ein Hund und wird nicht mehr zum Wolf. Ein Tier, das er höchst wahrscheinlich nie war. Der Wolf ist wie der Gorilla zu uns, ein Artverwandter, aber sonst nichts.
Lesen Sie bei uns im Blog wieviel Fleisch der Hund benötigt, warum Kohlenhydrate auch für den Hund wichtig sind und vor allem warum wir Hundefutter schon immer mit viel Liebe und Zeit herstellen. Seit über 125 Jahre füttert Bubeck nun den Hund, leider mussten wir noch nie soviel Unsinn über die Hundeernährung lesen und noch nie wurde in Deutschland so viel Leid durch falsch Ernährungsformen dem Hund angetan. Die richtigen Rohstoffe durch eine natürliche Bearbeitung zu einem der besten Hundefutter auf dem Markt zu machen ist und bleibt unser Bestreben.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr
Kai Nagel
Backrebell für Hundenahrung in 3. Generation.

Bei uns im Shop finden Sie gesunde Belohnungshappen für Ihren Vierbeiner.

Über den Autor

Kai Nagel – Geschäftsführer bei R.Bubeck & Sohn

Kai Nagel ist Geschäftsführer der ältesten Hundefutter-Manufaktur der Welt, Bubeck, die seit 1893 besteht. Geboren in eine Familie mit einer tiefen Verwurzelung in der Landwirtschaft und der Tierernährung, bringt Kai über 50 Jahre Erfahrung und ein umfassendes Verständnis für die Bedürfnisse von Hunden mit. Seit die Familie Nagel die traditionsreiche Firma 1982 übernommen hat, setzt Kai die Vision fort, hochwertige Hundefutterprodukte zu entwickeln, die Gesundheit und Wohlbefinden von Hunden fördern. Mit seiner Leidenschaft für die Tierernährung und seinem umfangreichen Wissen teilt Kai in seinen Blogartikeln wertvolle Tipps und Einblicke, um Hundehaltern zu helfen, die bestmögliche Ernährung für ihre Vierbeiner zu finden. Bubeck füttert die Hunde!

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