Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen

28.01.18

interzoo_2014_5dae8c

Vollnahrung für Hunde: So finden Sie Ihr optimales Alleinfutter

Hält ein Hund Einzug ins Haus, so ist der Welpe im besten Fall bereits an ein Hundefutter gewöhnt - ein guter Züchter wird Auskunft über die verabreichte Nahrung geben und vielleicht sogar ein kleines Säckchen mitgeben, damit die ersten Tage problemlos überbrückt werden können. Danach gilt es, einen vernünftigen Ernährungsplan für den Rest des Hunde-Lebens zu entwickeln. Dabei können sich allerlei Widrigkeiten ergeben – nicht jedes Tier ist absolut schmerzfrei, was die Tiernahrung betrifft. Für den Anfang ist ganz wichtig, ein Welpenfutter zu benutzen, denn dieses ist optimal auf die Ansprüche eines kleinen Hundes, der wachsen, spielen und lernen soll – und das alles gleichzeitig – ausgerichtet. Bereits in diesem so wichtigen Entwicklungszeitraum stellen sich besondere Vorlieben und Abneigungen, aber auch Unverträglichkeiten oder Sensibilitäten heraus, auf die man zugunsten eines gesunden und beschwerdefreien Lebens des Tieres unbedingt eingehen sollte.

Die grundlegende Ernährung

Es gibt in der Hauptsache Nassfutter, Trockenfutter und natürlich Leckerlies für alle Größen und Rassen. Die Barf Methode als sehr aufwändige Fütterungsmethode ist ebenfalls bekannt. Wichtig ist, dass das Tierfutter in seiner Menge und Zusammensetzung auf die Eigenschaften des Hundes angepasst gekauft wird. Ein kleiner Hund braucht kleine Brocken, ein großer verträgt auch dickere Stücke. Der energiegeladene Sprinter hat einen anderen Kalorienbedarf, als eine kleine Couch-Kartoffel. Die auf den Verpackungen der Tiernahrung angegebenen Fütterungsempfehlungen sind Basiswerte, die je nach Hund angepasst werden müssen. Schnell merkt man, ob ein Hund Gewicht zunimmt oder verliert – und danach ist die Fütterungsmenge auszurichten. Bedacht werden muss auch, welche Art und Menge an Leckerlies zum Basisfutter ergänzt wird. Die zusätzliche Kalorienportion, zum Beispiel beim intensiven Training in der Hundeschule, muss unter Umständen berücksichtigt werden.

Sensibilitäten und Unverträglichkeiten erkennen und vermeiden

Vor allem die erste Zeit nach einer Umstellung auf ein neues Trockenfutter oder Nassfutter Sorte kann es zu Durchfall, Blähungen, eindeutigen Anzeichen von Bauchschmerzen (gekrümmte Haltung) oder sogar Erbrechen kommen. Dies deutet auf eine Unverträglichkeit hin, sollte aber dennoch bei anhaltenden Symptomen ärztlich abgesichert werden. Nahrungsmittelunverträglichkeiten können umgangen werden, indem man einfach das nicht bekömmliche Nahrungsteil weglässt. Um herauszufinden, welche Zutat dies ist, sollte mit einem möglichst reinen Futter, also einem Single-Protein (eine Eiweißquelle) Produkt begonnen werden. Glutenfreie und andere Futtererzeugnisse erweitern die Palette. So lassen sich die Beschwerden bald ausmerzen. Dann kann immer nach ein paar Wochen ein anderes Futterprodukt gegeben werden, um letztendlich den Quell des Übels, also das nicht vertragene Lebensmittel, herausgefunden werden. Übrigens sind auch bei Hunden richtiggehende Allergien ein immer häufigeres Problem – auch hier liegt viel am Futter beziehungsweise an für das einzelne Tier unbekömmlichen Inhalten auf chemischer (Konservierungsstoffe etc.) oder natürlicher Basis.

Futterberatung nutzen

Ein Tierarzt kann vor allem bei Laien für umfassendes Grundwissen sorgen, sodass Fehler bei der Ernährung von Hunden einfach auszuschließen sind. Auch bei Problemen ist ein Anruf oder ein Besuch beim Arzt anzuraten – Durchfall, Blähungen, Erbrechen: So äußern sich unter Umständen Unverträglichkeiten auf bestimmte Inhaltsstoffe. Diese Unverträglichkeiten können auch bei einem hochwertigen und aus reinen Naturprodukten auftreten, nämlich dann, wenn das Tier ein bestimmtes Protein oder Getreide nicht verträgt. Auch über spezielle Ernährungsweisen, zum Beispiel bei trächtigen Hündinnen, bei frisch operierten oder kranken Tieren bekommt man hier Auskunft.


 

Über den Autor

Kai Nagel – Geschäftsführer bei R.Bubeck & Sohn

Kai Nagel ist Geschäftsführer der ältesten Hundefutter-Manufaktur der Welt, Bubeck, die seit 1893 besteht. Geboren in eine Familie mit einer tiefen Verwurzelung in der Landwirtschaft und der Tierernährung, bringt Kai über 50 Jahre Erfahrung und ein umfassendes Verständnis für die Bedürfnisse von Hunden mit. Seit die Familie Nagel die traditionsreiche Firma 1982 übernommen hat, setzt Kai die Vision fort, hochwertige Hundefutterprodukte zu entwickeln, die Gesundheit und Wohlbefinden von Hunden fördern. Mit seiner Leidenschaft für die Tierernährung und seinem umfangreichen Wissen teilt Kai in seinen Blogartikeln wertvolle Tipps und Einblicke, um Hundehaltern zu helfen, die bestmögliche Ernährung für ihre Vierbeiner zu finden. Bubeck füttert die Hunde!

Der BUBECK Blog

Wissen rund um Hunde, Katzen und gesunde Ernährung

Produkte filtern

kitty-551554klein431e2

Nicht zu verwechseln mit dem Katzengras ist die Katzenminze, die bei den Tieren aber mindestens ebenso beliebt ist – bis auf einige Ausnahmen, dazu aber später mehr. Katzengras gibt es in praktischen Pflanzschalen, die man nur noch bewässern muss, damit d

russisch-blau-katz_bubeck_petfood4ac89

Sieht man die edle Erscheinung einer Russisch Blau Katze, könnte man annehmen, dass sich Generationen von Züchtern über Jahrhunderte damit beschäftigten, dieses Ergebnis zu erzielen. Die Wahrheit ist überraschend: Die Natur allein ist verantwortlich für d

husky-paar_bubeck_petfooddeffc

Huskies sind wunderschöne Hunde. Ihre oft bizarren Augen, das tolle Fell und ihr gesamter Körperbau sind optisch sehr ansprechend. Kein Wunder also, dass mancher Hundefreund sich gerne ein solches Tier anschaffen möchte. Wie beim Border Collie ist das tol

huhn_pur_100g_katze_100g904a2

Imposante Erscheinungen mit einem wirklich stabilen Charakter – so könnte man die Norwegische Waldkatze in kurzen Worten beschreiben. In den wissenschaftlichen Büchern wird sie als Felis catus bezeichnet. Das beliebte, aber auch teure Haustier reiht sich

bubeck-logo1950e98a2

Würde es eine Liste geben mit Hunden, die als Anfängerhunde besonders geeignet sind, wäre der Cocker Spaniel auf dieser Liste sicher auf einem der vorderen Plätze zu finden. Er zählt zu den größeren „kleinen Hunderassen“, ist also nicht so zerbrechlich un

bubeck-logo1950e98a2

Auch begeisterte Hundefans sind oft überrascht, wenn sie zum ersten Mal auf den Namen des Cane Corso Italiano treffen – andere Hunderassen sind deutlich geläufiger und als Haustiere dementsprechend auch beliebter. Während man also bei einem Bernhardiner o

bernersennen_bubeck_petfoodbbfd1

Ein sonniges, gutmütiges Wesen begleitet beim Berner Sennenhund ein Haustier von durchaus beachtlicher Größe. Die Tiere bringen Begabungen für das Fährtensuchen mit, können im Hundesport eingesetzt werden und eignen sich bestens als Familienhunde. Leider