Woher stammt eigentlich das Fleisch das bei Bubeck verarbeitet wird?

Dieses stammt aus ganz normalen Schlachthäusern, die für den menschlichen Verzehr geeignetes Fleisch und Fleischprodukte herstellen. Hier werden häufig Überproduktionen aufgekauft oder Teile von Tiere, die einfach schlecht für den Schlachthof verkäuflich sind. Z.B. alle Innereien, da hierfür in Deutschland ein sehr geringer Markt ist, entstehen hier immer Überproduktionen. Auch andere Teile von Tiere, die weniger beliebt sind, da der Deutsche nur noch Filet essen möchte, werden häufig zu Hundenahrung ähnliches und verarbeitet.

Wir können jedoch ausschließen, dass es aus einer Tierkörperbeseitigungsanstalt (TBA) kommt, wie in vielen Foren fälschlicher Weise behauptet wird. Denn rein aus der Gesetzeslage ergibt sich, dass alles was in einer Tierkörperbeseitigungsanstalt angeliefert wird, diese auch nicht mehr verlässt. In der TBA werden Tierkörper, Tierkörperteile und Erzeugnisse beseitigt, welche nicht mehr in den Nahrungsmittelkreislauf zurückgeführt werden dürfen, da diese Krankheiten, Parasiten oder Medikamente aufweise, die für andere Lebewesen schädlich sind.
Eine wichtige rechtliche Grundlage für die Herstellung von Hundefutter stellt die Verordnung (EG) Nr. 1069/2009 vom 21. Oktober 2009 mit Hygienevorschriften für nicht für den menschlichen Verzehr bestimmte tierische Nebenprodukte dar.

Danach dürfen die Heimtierfutterbetriebe, welche allesamt eine Zulassung benötigen, ausschließlich folgendes Ausgangsmaterial verwenden:

  • Schlachtkörperteile, die nach dem Gemeinschaftsrecht genusstauglich sind, die jedoch aus kommerziellen Gründen nicht für den menschlichen Verzehr bestimmt sind.
  • Schlachtkörperteile, die als genussuntauglich abgelehnt werden, die jedoch keine Anzeichen einer auf Mensch oder Tier übertragbaren Krankheit zeigen und die von Schlachtkörpern stammen, die nach dem Gemeinschaftsrecht genusstauglich sind Häute,
  • Hufe und Hörner, Schweineborsten und Federn von Tieren, die nach einer Schlachttieruntersuchung, aufgrund deren sie nach dem Gemeinschaftsrecht für die Schlachtung zum menschlichen Verzehr geeignet sind, in einem Schlachthof geschlachtet werden
  • Blut von anderen Tieren als Wiederkäuern, die nach einer Schlachttieruntersuchung, aufgrund deren sie nach dem Gemeinschaftsrecht für die Schlachtung zum menschlichen Verzehr geeignet sind, in einem Schlachthof geschlachtet werden
  • tierische Nebenprodukte, die bei der Gewinnung von für den menschlichen Verzehr bestimmten Erzeugnissen angefallen sind, einschließlich entfetteter Knochen und Grieben Rohmilch von Tieren, die keine klinischen Anzeichen einer über dieses Erzeugnis auf Mensch oder Tier übertragbaren Krankheit zeigen
  • Fische oder andere Meerestiere, ausgenommen Meeressäugetiere, die auf offener See für die Fischmehlherstellung gefangen wurden
  • bei der Verarbeitung von Fisch anfallende frische Nebenprodukte aus Betrieben, die Fischerzeugnisse für den menschlichen Verzehr herstellen
  • Schalen, Brütereinebenprodukte und Knickeiernebenprodukte von Tieren, die keine klinischen Anzeichen einer über diese Erzeugnisse auf Mensch oder Tier übertragbaren Krankheit zeigten.

Die Körper von Heim-, Versuchs-, Zirkus- und Zootieren sowie Tieren, bei denen der Verdacht besteht, dass sie mit einer auf Mensch oder Tier übertragbaren Krankheit infiziert oder mit Rückständen (z.B. Tierarzneimittel) belastet sind, dürfen also nicht zu Hundefutter verarbeitet werden, hier kommt wie schon erwähnt die TBA ins Spiel.

Die zitierte Verordnung enthält auch strenge Normen für die Verarbeitung des Rohmaterials zu Hundefutter. Durch die Erhitzung werden die Mikroorganismen (Bakterien, Hefen, Pilze, Viren) abgetötet. Diese Erhitzung muss über 60Grad erfolgen, da sonst eine Abtötung nicht gewährleistet wird. Dies gilt auch für ein Kaltpressverfahren. Auch hier muss eine Kerntemperatur über 60 Grad ein irgendeinem Punkt der Produktion erfolgen, ansonsten darf es nicht in Verkehr gebracht werden.  Wir erhitzen alle Backwaren über 100Grad, somit ist die Gefahr einer vom Futter ausgehenden Infektion des Hundes nicht gegeben.

Auch alle Dosen werden nach dem Abfüllen der Rohware verschlossen und dann erhitzt. Dadurch werden alle Zutaten und auch das Fleisch im inneren gekocht und somit haltbar und verdaulich gemacht. Passiert in diesem Prozess ein Fehler, es wird nicht vollständig erhitzt, die Dose ist nicht richtig verschlossen, usw. kann der Inhalt gären oder schimmeln, was in beiden Fälle zu einem Verderben der Ware führt. Bei einem Gären kann es bis zum Platzen der Dose führen, was sehr unangenehm ist.

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