Alles wichtige zu Schlittenhunde

Alles Wichtige in Kürze zu Schlittenhunde

Als Schlittenhunde werden alle Hunde bezeichnet die im Zughundesport verwendet werden. Aber wenn man Schlittenhund hört hat man immer einen bestimmten Typ Hund vor Augen. Diese Wolfsähnlichen „Siberian Husky“ oder „Alaska Malamute“ sind die typischen Vertreter der Gattung Schlittenhunde. So kann vom Schäferhund bis zu einem Pudel alles als Schlittenhund trainiert werden, so dass man alle Hunde als Schlittenhunde bezeichnen kann, die mittels eines Geschirrs und der dazugehörenden Leinen einen Schlitten ziehen können. Allerdings sollten Sie, sofern sie wirklich in Eis und Schnee eingesetzt werden, gegen Kälte resistent sein, dies wurde einem Gespann von Pudeln einmal zum Verhängnis die das Iditarod-Rennen absolvieren wollten. Das Fell war nicht angepasst und so erfroren die Hunde fast und mussten nach 2 Tagen aufgeben. Doch das wichtigste Merkmal eines Schlittenhundes ist die Ausdauer. Ein Schlittenhund muss weite Strecken zurücklegen. Hier unterscheidet man in Sprintrennen, an denen die Hunde an zwei bis drei aufeinander folgenden Tagen bis zu 60km laufen oder die Mittelstrecken-Rennen die zwischen 150 – 500km lang sind oder auch die Langstreckenrennen von bis zu 2000km. Dies bedeutet, dass neben dem Training einer der wichtigsten Fragen eines sogenannten Mushers die Ernährung. Zwar sind die Schlittenhunde gewohnt mit einem Minimum an Nahrungsmitteln auszukommen, aber auch dies hat Grenzen, wenn man mit einem Hund über Kilometer mit einem Tempo von 16 – 23 km/h als Reisegeschwindigkeit also bei einer Distanz von guten 200km am Tag und bei kurzen Rennen 32 – 40km/h erreichen soll. Der Schlittenhund sollte also ein sehr gutes Herz-Kreislauf-System haben und einen Stoffwechsel entwickeln, welcher mit wenig Nahrung dies durchzustehen.

Geschichte der Schlittenhunde

Wann zum ersten Mal Hunde als Zughunde für Schlitten eingesetzt wurde ist unbekannt, da die indigenen Völker ihre Geschichte nur Mündlich überliefern ohne eine Zeitrechnung dafür zu benutzen. Man nimmt an, dass die heute üblichen Schlittenhunderassen schon in der Form 100 v. Chr. bekannt waren. Es wurde auch ein sogenannter Hundeäquator festgelegt, der verhindern sollte, dass sich man unerwünschte Eigenschaften nicht Einkreuzt. Der ursprüngliche Malamute wurde von Muschern sehr geschätzt, da er raues, gerades und dicht anliegendes Deckhaar mit dichter, weicher Unterwolle hat. Er wird bis zu 70cm groß und bis zu 45kg schwer. Leider verlor das Schlittenhunderennen Mitte des 20. Jahrhunderts an öffentlichem Interesse und so wurden immer mehr 2 Linie gezüchtet, die die auf Ausstellungen als Show-Hund eher rassetypisches Aussehen verkörperten und die die wirklich noch als Arbeitshunde gebraucht wurden. Aus diesem Grund findet man heute Linien, die zwar wie Schlittenhunde aussehen, aber lange nicht mehr die Leistungsfähigkeit haben die ein Hund hier mitbringen muss. Denn der typische Schlittenhund wäre als in einer Wohnung nicht zu halten, zum einen ist es im einfach zu warm und zum anderen könnten Sie den Bewegungsdrang des Hundes nicht befriedigen. Den heutigen Show-Hunden wurde der unbedingte Laufwille so gut es ging weggezüchtet, denn diese Fähigkeit zeichnet den Arbeitshund unbedingt aus.

Wie kam es zum Schlittenhundesport

Allgemein gilt das Jahr 1925 als Inspiration des Schlittenhundesports. Die Stadt Nome in West Alaska ist als Siedlung für Menschen eigentlich nicht geeignet, nur wegen des Goldes entstand hier aus einer kleinen Jagdsiedlung eine mehr als 10.000 Seelen fassenden Stadt. Diese war auf den Transport durch Schlittenhunde für den täglichen Gebrauch angewiesen. Aber eine dieser Lieferungen war für die Stadt mehr als überlebenswichtig, da im Januar des Jahres 1925 die Diphterie ausgebrochen war. Die Versorgung der Stadt war in verschiedene Abschnitte unterteilt und der letzte Abschnitt ging von Anchorage nach Nome, über 1161 Meilen gefrorenes Land, wilde Gebirgszüge und Eisseen. Aber zu dem Zeitpunkt als der Musher mit seinem Leithund Balto aufbrechen sollte eigentlich unmöglich, wegen starker Winde, Eis und Blizzards, war. Doch mit dem Gedanken an die hunderte Siechender startete er trotzdem und Balto führte Ihn und die Medizin sicher nach Nome und rettete so vielen das Leben. In diesem Gedenken wird seit 1973 jährlich am 1. Samstag im März das „Iditarod“ Rennen in diesem Gedenken gestartet. Da es bis heute nicht minder leicht ist gilt es immer noch als eines der härtesten Rennen der Welt.

Aber man muss sich heute nicht unbedingt in Lebensgefahr bringen, dies ist aber bei dem Iditarod immer noch der Fall, um den Sport ausüben zu können. Man benötigt heute manchmal noch nicht einmal Schnee, denn es werden heute schon Wagen mit drei und vier Räder benutzt um Rennen zu veranstalten. Der Sport ist natürlich auch in verschiedenen Verbänden organisiert. Die Verbände die den Sport mit den ursprünglichen Rassen fördern, Deutscher Dachverband für den reinrassigen Schlittenhundesport. Der Dachverband und größte Verband ist immer noch der Verband Deutscher Schlittenhundesportvereine, hierunter schließen sich viele kleinere Verbände und Arbeitsgemeinschaften zusammen. Diese organisieren verschiedene Rennen in Deutschland und außerhalb.

Bei den Renntypen unterscheidet man in Sprintrennen, an denen die Hunde an zwei bis drei aufeinander folgenden Tagen bis zu 60km laufen oder die Mittelstrecken-Rennen die zwischen 150 – 500km lang sind oder auch die Langstreckenrennen von bis zu 2000km.

 

Geforderte Eigenschaften bei Schlittenhunden

Von einem Schlittenhund werden besondere Fähigkeiten gefordert, zuerst einmal muss er den unbedingten Willen besitzen zu laufen. Dies unter den widrigsten klimatischen Bedingungen die man sich vorstellen kann. Dieser Wille des Hundes wir oft als „desire to go“ bezeichnet. Dies wird besonders deutlich, wenn man sich vorstellt, dass es Rennen gibt, in denen der Hund innerhalb von 24 Stunden über 200 km in Eises Kälte abspulen muss. Bei diesen Langstreckenläufen kommt der Schlitten auf eine Durchschnittliche Reisegeschwindigkeit von 10 – 13 Meilen pro Stunde (16 – 23 km/h). Was sich aber bei kurzen Rennen durchaus steigern kann, hier sind Geschwindigkeiten von 20 – 25 Meilen pro Stunde (32 – 40 km/h) möglich. Trotz der hohen körperlichen Beanspruchung müssen die Hunde aber immer jedes Kommando verstehen und umsetzen können. Auch sollten Sie selbständig ihren „Trail“ finden, auf dem sie sicher den Schlitten ziehen können. So kommen bei diesen Hunden in einem Winter leicht über 10.000km zusammen. Dabei sollten die Hunde ein ausgeprägtes Sozialverhalten haben und relativ Schmerzunempfindlich sein. Er sollte auch über ein starkes Herz-Kreislauf-System verfügen, was es ihm ermöglicht seinen Stoffwechsel mit einem Minimum an Nahrung aufrecht zu erhalten. Wir müssen aber festhalten, wenn die Hunde durch einen guten Mas     her geführt werden hat dies alles nichts mit Tierquälerei zu tun. Die richtigen Schlittenhunderassen wurden über Jahrhunderte genau auf diesen Zweck gezüchtet. Es wäre mehr Tierquälerei diese Hunde aus falsch verstandenem Tierschutz in einer Wohnung im dritten Stock einer Großstadt mit der täglichen Möglichkeit des Hundehalters von nicht mehr wie 500m Gassi gehen (mehr schafft der Hundehalter dank ausgeprägter Couchkondition nicht).

Wie sieht ein Gespann aus?

Ein Gespann kann aus zwei bis zwölf Hunden bestehen. Hier gibt es drei Varianten. Das heute übliche Gespann hat eine zentrale Zugleine an der immer links und rechts ein Hund eingespannt wird. Bei den Eskimos der Arktis wird jeder Hund mit einer Leine an dem Schlitten befestigt, so dass es aussieht wie ein Fächer. Dann gibt es noch eine Tandemeinspannung, bei der die Hunde einzeln und hintereinander zwischen zwei parallelen Zugleinen (an jeder Seite der Tier eine) laufen. Dies wird kann bei dicht bewaldeten Gebieten und engen kurvenreichen Trails vorteilhaft sein.

Ernährung von Schlittenhunden

Hier hat jeder Masher sein eigenes Rezept. Man muss aber wie bei jedem Leistungssportler darauf achten, dass der Hund genügend Proteine zur Verfügung hat um nach dem Lauf seine Muskeln zu regenerieren. Aber genauso ist es für den Hund wichtig, kurz vor dem Start seine Energiedepots wieder auf zu füllen, dies geschieht traditionell vor allem mit Fett. Aber seit es auch Schlittenhunderennen hier in Europa gibt wird Fett oft durch die für den Hund schneller verfügbaren Kohlenhydrate ersetzt. Da der Inuit aufgrund der klimatischen Verhältnisse wenig bis gar kein Getreide zur Verfügung hatte konnte er es dem Hund auch nicht geben, aus diesem Grund war er auf Fett, was er von Robben, Walen oder auch sonstigen Fischen gewonnen hat, angewiesen. Doch wie jeder Professionelle Sportler heute weiß ist für den Ausdauer Sport das Kohlenhydratdepot wichtig um lange Höchstleistung zu bringen. Die Radrennsportler die vor dem Aufstieg in die Pyrenäen stehen, füllen Ihre Depots auch nicht mit Fleisch – Proteinen – auf, sie greifen auf Nudeln zurück. Ob nun Fett oder Kohlenhydrate, ist reine Einstellung Sache, aber wenn man einen Hund welcher nicht in den Kälteregionen gezüchtet wurde nun voll auf Fett umstellen möchte könnte dies relativ schnell negative Auswirkungen haben. So ist es wieder einmal wie bei allem, es kommt darauf an.

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Kategorien: Hundeernährung
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